The Friendly Swede: Packsäcke und Reisezubehör im Überblick

The Friendly Swede ist eine schwedische Marke für Reisezubehör — bekannt für wasserfeste Packsäcke, Duffel Bags und Ordnungshelfer fürs Gepäck. Diese Seite ordnet ein, wofür diese Produktgattung taugt und woran man brauchbare Modelle erkennt.

Wasserfeste Packsäcke — wofür sie gut sind

Ein Dry Bag ist ein Beutel mit Rollverschluss: Man rollt die Öffnung drei- bis viermal ein und schließt sie mit einer Steckschnalle. Dadurch entsteht ein wasserdichter Abschluss ohne Reißverschluss, der undicht werden könnte.

Sinnvoll sind sie bei drei Gelegenheiten: auf dem Wasser, beim Camping, und — weniger offensichtlich — als Trennsystem im normalen Koffer. Ein Packsack für Nasses und Getragenes ersetzt jeden Plastikbeutel und hält deutlich länger.

Worauf es ankommt

  • Verschweißte statt genähte Nähte — genähte Nähte sind per Definition durchlöchert. Bei wirklich wasserdichten Säcken sind sie verschweißt.
  • Mindestens drei Rollungen — darunter ist der Verschluss nicht dicht. Das heißt: Der Sack darf nie randvoll sein.
  • Materialstärke — dünnes Material ist leicht und knickt an den Falzkanten durch. Für den Dauereinsatz lieber kräftiger.
  • Mehrere Größen — ein Satz aus drei Größen ist praktischer als ein großer Sack, weil sich Inhalte trennen lassen.

Der Unterschied zu Packwürfeln

Beides sortiert Gepäck, aber mit verschiedenem Zweck. Packwürfel sind rechteckig, halten die Kofferform und sind meist teilweise aus Netzstoff — man sieht hinein und es zirkuliert Luft. Packsäcke sind zylindrisch, dicht und lassen sich zusammendrücken.

Für den Koffer sind Packwürfel die bessere Wahl, für Rucksack und Outdoor die Packsäcke. Wer beides kombiniert, nimmt Würfel für Kleidung und einen Sack für Nasses.

Welches Zubehör sich sonst lohnt — und welches nicht —, steht unter Reisezubehör: die Must-Haves.

Duffel Bags mit Rucksackfunktion

Die zweite bekannte Produktgruppe: zylindrische Reisetaschen, die sich auch auf dem Rücken tragen lassen. Der ehrliche Hinweis dazu — solche Kombinationen tragen sich nie so gut wie ein echter Rucksack, weil der Hüftgurt und das Rückensystem fehlen.

Für kurze Wege vom Auto zur Hütte ist das in Ordnung. Für eine mehrtägige Tour mit Gewicht auf dem Rücken ist es der falsche Kompromiss — dazu mehr unter Rucksäcke für Outdoor-Abenteuer.

Unsere Empfehlung

Ein Satz Packsäcke in drei Größen, dazu Packwürfel für den Koffer — die beiden Systeme ergänzen sich.

Häufige Fragen

Sind Dry Bags wirklich wasserdicht?

Gegen Spritzwasser und kurzes Untertauchen ja, sofern der Verschluss mindestens dreimal gerollt ist. Für dauerhaftes Untertauchen sind sie nicht gemacht.

Wie pflegt man sie?

Nach Salzwasserkontakt mit klarem Wasser ausspülen und offen trocknen lassen. Nicht dauerhaft eng gefaltet lagern — an den Knickkanten wird das Material sonst brüchig.

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